Im Kreis der Weiblichkeit..

 

Wir Frauen sind seit Urzeiten miteinander tief verwebt und verbunden und noch heute wissen gewisse Traditionen, besonders die indigenen Völker um diese heiligen Verbindungen. Frauen sind dort oft sehr unter sich. In der heutigen Zeit geht dieses Wissen um diesen heiligen Kreis mehr & mehr verloren, vergessen im Neid, in der Missgunst, im ewigen Konkurrenzkampf. Vergessen im Glaubenssatz, immer alles meistern zu müssen, allem gerecht zu werden. Unseren Platz nicht einzunehmen. Oftmals fühlen wir Frauen uns alleine und leben viel zurückgezogener und kennen diese Zusammenkünfte von Frauen nur bedingt. Es gibt auch Frauen, die sich inmitten von anderen Frauen manchmal verloren und wiederum viel sicherer fühlen, sobald ein Mann auftaucht. Verletzlichkeit wird mit Unnahbarkeit und Kälte gegenüber anderen Frauen überspielt. Das Miteinander geht mehr und mehr verloren, ein Gefühl der Angst (z.Bsp. vor Mobbing oder Geläster) macht sich breit. 

Schwäche leben, Ängste, Zweifel und verborgene Sehnsüchte nicht mehr im quälenden Alleingang meistern zu müssen, sondern im Frauen-Heil-Kreis zu teilen öffnet uns eine andere Ebene des Miteinanders.

Denn da in diesem Kreis sitzen deine Schwestern, alle ebenso nach Liebe und Annahme suchend, ein tiefes Verlangen die gesellschaftlichen Masken endlich abzulegen, die Waffen fallen zu lassen und diese tiefe Verbundenheit wieder wahrnehmen.

Heilung pur auf tiefen Ebenen des Seins.

 

Vielleicht ist es für dich das erste Mal überhaupt, wo du im geschützten und getragenen Kreis über dein bewegtes Innenleben, dein Thema, dein wahres Selbst sprechen kannst. Ohne Scham & Angst dich zeigen, so wie du bist. Dir Ausdruck verleihen.

 

Es braucht einwenig Mut, aber glaube mir, dein mutig Sein wird belohnt, mit Verbundenheit, Heilung, Vertrauen, Mitgefühl, Stille,  Sicherheit, Lebendigkeit, Wahrheit, Verbindung, Bewusstsein, Verschiedenheit und schlussendlich Freiheit. 

In Frauenkreisen, an denen wir teilhaben oder selber gestalten ist vieles möglich, wenn wir bereit sind, uns ganz und gar darauf einzulassen. Oftmals brauchen wir Frauen dafür etwas Zeit, sind am Anfang scheu und sind es nicht gewohnt, unter Frauen zu sein, um sich selbst ein Stück weit zu entdecken.

Während du erzählst, bleiben die Augen deiner stillen Zeuginnen geschlossen. Sie können während deines Erzählens Bilder und Impulse aus der Quelle empfangen & diese danach weitergeben.

Es geht nicht darum, Tipps oder Ratschläge zu erteilen. Diese Intuitionen können dir helfen, einen neuen Blickwinkel aufs Ganze zu erhalten.

Bereits das Ausdruck verleihen, kann einen heilenden Prozess in dir auslösen.

Sei dir bewusst, dass sich jede Frau nach Ganzheit und Lebendigkeit sehnt und nach der Verbindung zu ihrer weiblichen Ur-Kraft. Das macht sich in einem tiefen Sehnen oder dem Drängen nach irgendetwas Unbestimmten bemerkbar. Viele Frauen fühlen sich nicht vollständig - und schon gar nicht erkannt und gesehen. Uns getrennt zu fühlen, ist Teil unseres tiefsten Schmerzes - getrennt von uns selbst, voneinander, von der göttlichen Quelle und von einer Realität, in der wir reine Liebe sind.

Es ist Zeit, Schritt für Schritt die Trennungen aufzulösen und in einem Leben der Verbundenheit mit uns selbst und allem Sein anzukommen..

 

Trau dich liebe Schwester, dass du nicht alleine bist & du getragen wirst..

 

DATEN: immer am Sonntag: 20. Oktober / 17. November & 8. Dezember 2019

TREFFPUNKT: 14.00 Uhr bei mir zu Hause (Rainstrasse 6, 3315 Kräiligen) - Ende des Kreises    

um 17.00 Uhr

ORT: Bei schönem & trockenem Wetter draussen in der Natur, an unserem schönen Waldplatz. Ansonsten bei mir im Yoga Raum

ANMELDUNG:  Per SMS/ WhatsApp 079 656 39 13 oder per Mail: nicole.gerber@hispeed.ch

KOSTEN: GRATIS, bring' was feines zum Teilen mit

Weil du meine Schwester bist!

SCHWESTER, glaube nicht alles, was du siehst.

Auch ich bin verwundbar.

Du siehst mein Glück, doch vergisst mein endloses Ringen...

SCHWESTER, ich bin eine von dir.

Wir gehen dieselben Schritte,

fühlen die Schmerzen von Mutter Erde,

legen uns auf ihre nackte Haut, um sie und uns zu fühlen.

SCHWESTER,

was ich dir immer schon sagen wollte: Weine nicht.

Du bist nicht allein. Meine Hand reich ich dir in jeder Sekunde.

Ich bin wie du. Du bist wie ich.

SCHWESTER,

Geliebte, wir wissen,

was es bedeutet, wirklich Frau zu sein,

und kennen die Suche nach uns

in allen endlosen Variationen, immer wieder.

Wir kennen den Schmerz und die Lust des Gebens.

SCHWESTER,

lass uns tanzen durch die Nacht.

Wir leben die gleichen Geschichten,

glaube nicht, dass ich besser bin.

Ich bin wie du ein Ausdruck der Göttin

in anderen Gewand.

SCHWESTER,

wir kennen all die Arten der Sehnsucht,

das Zögern und Straucheln,

das Gefangen-Werden,

die Zähmung, die nicht gelingt,

weil ein innerer Schrei das nicht zulässt,

auch wenn es uns nicht bewusst ist,

doch es bewacht die Quelle gut in uns.

SCHWESTER,

ich will dich erinnern,

lass uns beizeiten weggehen von dem Ort,

wo wir uns nicht ganz leben können,

sondern nur halb und halb.

Lass uns gehen mutigen Schrittes an den Ort unserer Träume,

lass uns lachen, uns mit Farben schmücken,

halten, beweinen, rennen...

herzvoll, randvoll, bis wir jede Zelle in uns spüren und wissen,

hier sind wir richtig, hier bleiben wir für eine kleine Weile,

um unseren Duft zu versprühen

und unseren Samen auszustreuen.

SCHWESTER,

lass uns dann weitergehen, immer weiter,

lass uns Grenzen sprengen, lieben, uns hingeben, aufhorchen,

lauschend, sprühend, klar wie ein junger Morgen im Wind,

der von den ersten Sonnenstrahlen wachgeküsst wird.

SCHWESTER,

ich bin dein Spiegel, schau hinein,

und sag mir, was du siehst.

Das bin immer nur ich.

Alles, was du siehst an mir, in mir, um mich herum,

was du vielleicht beneidest, das bist du,

du siehst dich in deinen Qualitäten. DU.

SCHWESTER,

komm mit mir auf alte Wege.

Lass uns weben, spinnen, das Feuer entfachen,

das Innerste nach aussen kehren.

Und egal, wo du jetzt stehst,

ich hole dich, hole dich ab und nehme dich mit,

denn wir zwei sind Verbündete, Seelenschwestern,

die sich erkennen und immer schon waren uralte Weise,

Schamaninnen, Flüsterinnen des einen Wortes, 

welches alles bedeutet.

 

Lass uns reiten den Wind wie in uralten Zeiten...